Februar – Stabiles Winterhoch blieb aus

Olbern­hau:Ist bis Drei­kö­nig (6. Janu­ar) kein Win­ter, so bekommt er fünf bis sie­ben Kin­der“. Die­se Bau­ern­re­gel wird zur Zeit gern zitiert. Die Anzahl die­ser klei­nen Win­ter­ein­brü­che, die damit gemeint sind, soll­te man sicher nicht ganz so wört­lich neh­men. Das Prin­zip aber ist offen­sicht­lich in die­sem Jahr und ganz beson­ders im Febru­ar sehr zutref­fend.

Wie im schon Janu­ar fehl­te auch im zwei­ten Monat des Jah­res ein sta­bi­les Win­ter­hoch, das die Tiefs vom Atlan­tik hät­te fern­hal­ten kön­nen. Die­se wie­der­um sorg­ten in der ers­ten Deka­de anfangs sogar für zwei­stel­li­ge Tages­tem­pe­ra­tu­ren und frost­freie Näch­te. Vie­le Wol­ken lie­ßen der Son­ne wenig Raum, dafür blies der Wind, selbst im Flöha­tal, häu­fig recht kräf­tig. Bedingt (wie­der ein­mal) durch böh­mi­schen Wind und Hoch­ne­bel, muss­te sich am 5. Febru­ar die Regi­on mit 3 Grad begnü­gen, wäh­rend zum Bei­spiel im West­erz­ge­bir­ge ört­lich bis zu 16 Grad gemes­sen wer­den konn­ten.

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Januar startete mit eisigem Wind

Olbern­hau: Zu Beginn des Monats Janu­ar beherrsch­te tage­lang andau­ern­der Südost-, also böh­mi­scher Wind, das Wet­ter­ge­sche­hen. Die gemes­se­nen Tem­pe­ra­tu­ren, die auch am Tage bei minus 6 Grad lagen, erga­ben durch die­sen eisi­gen Wind teils gefühl­te Wer­te unter minus 20 Grad. Hin und wie­der etwas Schnee­grie­sel führ­te ledig­lich zu einem dün­nen Hauch statt einer Schnee­de­cke.

Ab 8. Janu­ar stell­te sich mit deut­li­cher Mil­de­rung auch unbe­stän­di­ges Wet­ter ein. Schnee­fall und Eis­re­gen auf noch gefro­re­nem Boden führ­ten an die­sem Tag vor­über­ge­hend zu gefähr­li­cher Glät­te. Mit eher herbst­li­chem Grau und unbe­stän­di­gem Schau­er­wet­ter bis etwa zur Monats­mit­te steu­er­te die Regi­on in der Fol­ge auf die ers­te rich­ti­ge Hoch­win­ter­etap­pe der Sai­son zu.

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Wetter - Jahresrückblick 2015

Extreme Wärmeperioden in 2015

Olbernhau: Jedes Wetterjahr brachte bisher gewisse Besonderheiten, beginnt der Olbernhauer Hobbymeteorologe Dirk Christoph seinen Rückblick auf das Wettergeschehen des Jahres 2015. Aber lesen Sie selbst:

Das ver­gan­ge­ne Jahr hebt sich durch meh­re­re, nahe­zu als extrem zu bezeich­nen­de, Wär­me­pe­ri­oden her­vor. Ins­ge­samt 64 Stun­den stand das Ther­mo­me­ter an 17 hei­ßen Tagen über der 30-Grad-Marke. Novem­ber und Dezem­ber gehen zudem als neue Rekord­hal­ter in Sachen Wär­me in die Bücher ein. Doch 2015 hieß auch: Schnee­cha­os zu Ostern und zei­ti­ger Schnee Mit­te Okto­ber. Die Jah­res­mit­tel­tem­pe­ra­tur liegt nur 0,1 Grad hin­ter dem Rekord­jahr 2014, ist somit das zweit­wärms­te Jahr seit Auf­zeich­nungs­be­ginn. Beim Nie­der­schlag hin­ge­gen ist es das dritt­tro­ckens­te der ver­gan­ge­nen 20 Jah­re.

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