Kurz und knapp aus der Stadtratssitzung

Olbern­hau: Mehr­heit­lich grü­nes Licht erteil­ten die Olbern­hau­er Stadt­rä­te im Rah­men der jüngs­ten Stadt­rats­sit­zung u. a. der Bestä­ti­gung des Wirt­schafts­pla­nes 2017 für den Kör­per­schafts­wald der Stadt Olbern­hau. „Für die rund 80 ha Kom­mu­nal­wald, ohne Pfaf­f­ro­da, kann die Stadt mit einem Plus von knapp 6500 Euro rech­nen“, führ­te Bür­ger­meis­ter Heinz-Peter Hau­stein ein­lei­tend aus.

Befugt wur­de das Stadt­ober­haupt fer­ner, eine Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Lan­destal­sper­ren­ver­wal­tung des Frei­staa­tes Sach­sen (LTV) und der Stadt Olbern­hau über die Abwick­lung des Vor­ha­bens „Ersatz­neu­bau Brü­cke Wie­sen­stra­ße“ abzu­schlie­ßen. Vor der Abstim­mung bekräf­tig­te Bau­amts­lei­ter Ste­fan Proksch, dass im Zuge des sei­tens der Stadt­ver­wal­tung gefor­der­ten ein­jäh­ri­gen Bau­zeit­rau­mes die Brü­cke am Steg als Umlei­tung den Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern die­ne.

Dem Beschluss­vor­schlag für die Ver­ga­be von Bau­leis­tun­gen für die Erneue­rung der Stra­ßen­be­leuch­tung im Orts­teil Rothen­thal, für die rund 49 TEu­ro ein­ge­plant sei­en und für deren Rea­li­sie­rung eine ein­hei­mi­sche Elek­tro­fir­ma den Zuschlag erhielt, schlos­sen sich die Stadt­rä­te mehr­heit­lich eben­so an wie der Zuschlags­er­tei­lung für den 2. Abschnitt der Hang­si­che­rung Zoll­stra­ße im Zuge der Erneue­rung des Kirch­we­ges im Orts­teil Ober­neu­schön­berg. Die­se Maß­nah­me schla­ge mit 730 TEu­ro zu Buche und wer­de von einem Bau­un­ter­neh­men aus Groß­rück­ers­wal­de rea­li­siert. Das­sel­be Unter­neh­men erhielt auch den Zuschlag für Arbei­ten zur Hoch­was­ser­scha­dens­be­sei­ti­gung und der Ufer­sa­nie­rung am Rung­s­tock­bach im Bereich der Rung­s­tock­stra­ße 100 mit einem Wert­um­fang von rund 78 TEu­ro.

Das Stadt­ober­haupt teil­te fer­ner­hin mit, dass er Ende März konn­te in Ber­lin den För­der­be­scheid zum Breit­band­aus­bau in einer Höhe von 4,5 Mio Euro in Emp­fang genom­men habe und damit die Rea­li­sie­rung in Angriff genom­men wer­den kön­ne. „Ein­ge­trof­fen ist zwi­schen­zeit­lich auch der Zuwen­dungs­be­scheid für den geplan­ten Anbau einer Turn­hal­le an die Ober­schu­le im Ort ein­schließ­lich der Schaf­fung von Fach­ka­bi­net­ten. Die rund 1,7 Mio Euro teu­re Maß­nah­me wird zu zwei Drit­tel geför­dert“, so Hau­stein.

Einen kur­zen Zwi­schen­stand zum aktu­el­len Bau­ge­sche­hen im Ort lie­fer­te Bau­amts­lei­ter Ste­fan Proksch. Dem­nach zähl­ten zu den bei­den größ­ten der ins­ge­samt 54 im Finanz­haus­halt ein­ge­stell­ten Vor­ha­ben im Stadt­ge­biet der Aus­bau des Kirch­we­ges in Ober­neu­schön­berg sowie der Anbau an die Ober­schu­le. Hin­zu kämen rund 30 wei­te­re klei­ne­re Maß­nah­men, die über das ört­li­che Gebäude- und Lie­gen­schafts­ma­nage­ment rea­li­siert wür­den.

Sei­nen Unmut drück­te der Bür­ger­meis­ter im Hin­blick auf den seit Jah­ren ange­kün­dig­ten und bis dato hin­aus­ge­zö­ger­ten grund­haf­ten Aus­bau der Staats­stra­ße 223 im Bereich Blu­men­au aus. „Gegen­wär­tig erfolgt die Erar­bei­tung des Vor­ent­wur­fes für ein rund 1,6 km lan­ges Teil­stück vom Bahn­hof Blu­men­au bis zum Orts­aus­gang. Ein Rea­li­sie­rungs­ter­min kann gegen­wär­tig jedoch noch nicht genannt wer­den, so die aktu­el­le Aus­sa­ge vom Lan­des­amt für Stra­ßen­bau“, mach­te Hau­stein abschlie­ßend deut­lich.

Eh