KulturPass für junge Leute

Schwar­zen­berg: Vor weni­gen Tagen ist der bun­des­wei­te Kul­tur­Pass für alle jun­gen Men­schen, die 2023 ihren 18. Geburts­tag fei­ern, gestar­tet, geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung der SPD-Landtagsabgeordneten, Simo­ne Lang, her­vor.

Der Kul­tur­Pass bie­tet ein Bud­get von 200 Euro, mit dem ganz ver­schie­de­ne kul­tu­rel­le Ange­bo­te – z. B. Thea­ter und Kinos, Kon­zert­häu­ser, Buch­hand­lun­gen und der Musik­fach­han­del – über die App „Kul­tur­pass“ genutzt wer­den kön­nen. Die App ist sofort in den übli­chen App Stores abruf­bar. Zur Nut­zung der App wird ein Per­so­nal­aus­weis mit Online-Ausweis-Funktion (für deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge) eine eID-Karte (für EU-Bürger:innen) oder ein elek­tro­ni­scher Auf­ent­halts­ti­tel (für Nicht-EU-Bürger:innen mit deut­schem Wohn­sitz) benö­tigt. Auf der Platt­form www​.kul​tur​pass​.de fin­den sich nicht nur ein umfang­rei­ches Hilfs­an­ge­bot, son­dern auch eine Erklä­rung, wie sich Kul­tur­schaf­fen­de für das Ange­bot regis­trie­ren kön­nen.

Der Kul­tur­Pass wur­de durch die SPD-geführte Bun­des­re­gie­rung und einen Beschluss des Haus­halts­aus­schus­ses im Bun­des­tag im Novem­ber 2022 auf den Weg gebracht. In die­sem Jahr ste­hen dafür ins­ge­samt 100 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung.

Mit dem Kul­tur­Pass wol­len wir jun­ge Men­schen für Kul­tur begeis­tern. In der Corona-Zeit stan­den gera­de für Jugend­li­che vie­le Ange­bo­te lan­ge Zeit nicht zur Ver­fü­gung. Kul­tur ist aber kein schmü­cken­des Bei­werk. Damit der Kul­tur­Pass funk­tio­niert, braucht es neben vie­len inter­es­sier­ten jun­gen Men­schen auch ein brei­tes Ange­bot. Kulturanbieter:innen bei uns im Erz­ge­birgs­kreis, die sich noch nicht regis­triert haben, soll­ten das schnell nach­ho­len. Das Poten­zi­al für den Kul­tur­Pass ist da: Allein im Erz­ge­birgs­kreis fei­ern 2023 fast 3000 Jugend­li­che ihren 18. Geburts­tag. Wer früh begeis­tert wird, bleibt der Kul­tur oft auch lan­ge erhal­ten. Der Kul­tur­Pass ist ein tol­les Ange­bot für Jun­ge Men­schen und eine Chan­ce für unse­re regio­na­le Kul­tur­sze­ne“, erklärt Simo­ne Lang.

EK-Red.