Fotoreise durch Olbernhau

Olbern­hau: Eine foto­gra­fi­sche Zeit­rei­se durch Olbern­hau kön­nen Betrach­ter seit weni­gen Tagen im Muse­um Olbern­hau unter­neh­men. Mög­lich macht dies eine neue Son­der­aus­stel­lung, die die foto­gra­fi­sche Wir­kungs­zeit von Wer­ner Frö­bel aus Olbern­hau wider­spie­gelt. Der Foto­fach­mann im Ruhe­stand hat der Muse­ums­ein­rich­tung rund 300 Fotos über­las­sen, die einen Teil sei­nes umfang­rei­chen Schaf­fens in den zurück­lie­gen­den 70 Jah­ren doku­men­tie­ren.

Spon­tan haben wir uns dazu ent­schlos­sen, die Fotos in einer Son­der­aus­stel­lung zu zei­gen, die im gesam­ten Trep­pen­haus wie auch in einem dicken Ord­ner von den Besu­chern in Augen­schein genom­men wer­den kön­nen“, führ­te Muse­ums­lei­ter Frank Leh­mann zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung aus, zu der bereits zahl­rei­che Inter­es­sen­ten den Weg ins Muse­um gefun­den hat­ten.

Die Fotos doku­men­tie­ren auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se, wie schnell sich die Zeit wan­delt“, ergänz­te Olbern­haus Bür­ger­meis­ter, Heinz-Peter Hau­stein. „Mein Vater hat bereits als 14-Jähriger sei­ne Lei­den­schaft für die Foto­gra­fie ent­deckt und das Hob­by bestimm­te sein gan­zes Leben“, ergänz­te Hol­ger Frö­bel, der für die Wert­schät­zung der Arbei­ten sei­nes Vaters dank­te.

Bis Ende Juni besteht im Muse­um Olbern­hau Gele­gen­heit, die aus­sa­ge­kräf­ti­gen Fotos, die neben dem Hand­werk auch das Herz­blut und die Freu­de aus­drü­cken und zum über­wie­gen­den Teil noch mit der guten alten ana­lo­gen Foto­tech­nik gemacht wur­den, zu den Öff­nungs­zei­ten Diens­tag bis Sams­tag, von 10.30 bis 16.30 Uhr und sonn- und fei­er­tags von 12.00 bis 16.30 Uhr zu besich­ti­gen.

EK-Red.